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Klassenzimmereinrichtung nach Unwetter in Namdo

Ein Unwetter hatte im Jahr 2018 die Bildungs- und Gesundheitsinfrastruktur der nepalesischen Region Namdo im Upper Dolpo enorm beschädigt. Aus ärmstlichen Verhältnissen stammende Schülerinnen und Schüler aus Nepal brauchen daher dringend ein neues Schulgebäude.

Der Schweizer Schulverein Lo-Manthang unterstützt das nepalesische Dorf beim Aufbau einer neuen, wetterfesten und erdbebensicheren Schule, damit der Zugang zu Bildung in Namdo langfristig gesichert werden kann. Im Rahmen meiner Maturaarbeit möchte ich über dieses Crowdfunding Projekt den Schulverein unterstützen. Ziel meines Projektes ist, mit den Spendengeldern die Innenausstattung von zwei Schulzimmern zu finanzieren.

Probleme, die wir lösen möchten 

Schwere Regenfälle, gefolgt von heftigen Schneefällen, zerstörten die Schule und die integrierte Gesundheitsstation in Namdo vor knapp zwei Jahren. Ein normaler Schulbetrieb ist seither unmöglich, so dass im Sommer notdürftig im Freien und in Zelten unterrichtet wird – was jedoch im Winter in dieser auf über 4’000 m ü.M. gelegenen Region keine Option darstellt. Stabile winterfeste bauliche Verhältnisse sind dringend nötig, zumal mit dem fortschreitenden Klimawandel extreme Wetterereignisse wie im 2018 häufiger auftreten.

Der Schulverein Lo-Manthang, welcher ausschliesslich auf Basis privater Spenden operiert, initiierte den Wiederaufbau der Schule. Den Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen in Namdo soll ein ganzjähriger und sicherer Unterricht ermöglicht werden. Darüber hinaus wird die Schule eine Gesundheitsstation aufweisen, welche von einer Krankenschwester betrieben wird. Die Betroffenen werden also nicht nur aus ihrer prekären Unterrichtssituation befreit, sondern es wird auch ein Beitrag zur Gesundheitsversorgung der lokalen Bevölkerung geleistet.


Wie wollen wir das erreichen?

Die 2003 gegründete Schule wird vom Schweizer Schulverein Lo-Manthang betrieben. Mitglieder des Vereins kennen die Verhältnisse vor Ort und arbeiten seit vielen Jahren eng mit der lokalen Bevölkerung zusammen. Mit dem Wiederaufbau werden unter der Verantwortung des Schulvereins nepalesische Handwerker betraut, womit lokal auch Arbeit und Einkommen generiert werden. 

Der im Rahmen meiner Maturaarbeit gesammelte Betrag wird durch weitere Fundraising Projekte des Schulvereins ergänzt. Für die Finanzierung der zwei Klassenzimmer, bzw. deren Innenausstattung, werden Eure Spendengelder demgemäss von mir an den Verein weitergegeben. Bedauerlicherweise sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Bauarbeiten mit den geplanten 9 Klassenzimmern, der Gesundheitsstation sowie dem Toilettengebäude für den Moment unterbrochen. Sobald die Situation es erlaubt, werden sie wieder aufgenommen.


Wem kommt die Aktion zugute?

Die Aktion kommt den Dorfbewohnerinnen und -bewohnern von Namdo zugute, welche als Farmer und Halbnomaden ihren Lebensunterhalt verdienen. Namdo ist ein Sammelbegriff für vier Dörfer und einen Weiler: Chagaon, Suguagaon, Ponry, Dungdargaon und Rayko. Es  gehört zum Dolpo, dem grössten Distrikt Nepals. Dolpo zählt zu den ärmsten Regionen Nepals überhaupt und ist der am schwersten zugängliche. Im Schnitt bestehen die Familien aus 6-14 Personen. Mit geschätzten 140 Haushalten, die weit verstreut sind, leben im Einzugsgebiet der Schule ca. 1200-1600 Personen.


Nachhaltige Wirkung

Die Nachhaltigkeit dieses Projekts ist eine doppelte: einerseits erlaubt der baulich stabile Wiederaufbau der Schule langfristig einen normalen Schulbetrieb. Andererseits wird das gewachsene Vertrauen der Bevölkerung in Bildung honoriert und weiter gestärkt, so dass sie ihre Jüngsten auch in Zukunft eher in die Schule, statt auf die Felder schicken. 

Die Auswirkungen der Unwetter im 2018 haben gezeigt, wie verletzlich das Bildungssystem in Namdo ist. Mit dem Unwetter wurde der normale Schulbetrieb innert kurzer Zeit verunmöglicht. Wenn das Wiederaufbauprojekt gelingt, kann in einer der ärmlichsten und abgelegensten Regionen Nepals die Bildungssituation nachhaltig verbessert werden. 

In der Schule lernen die Schülerinnen und Schüler, welche als Muttersprache Tibetisch sprechen, auch die Amtssprache Nepali, was für ihr schulisches und berufliches Weiterkommen unumgänglich ist. Früher hatte Bildung für die lokale Bevölkerung einen äusserst geringen Stellenwert. In den letzten Jahren ist ihr Vertrauen in Bildung jedoch deutlich gestiegen, und mehr und mehr Familien möchten ihren Kindern eine gute Bildung vermitteln, in der Hoffnung, ihnen so Chancen auf ein weniger ärmliches Leben zu bieten. 

Seit dem Engagement des Schweizer Schulvereins haben es erste Schülerinnen und Schüler auch schon auf weiterbildende Schulen (z.T. bis nach Kathmandu) geschafft und konnten nach der Berufsausbildung ins Dolpo zurückkehren. Die lokale Gesellschaft wurde somit mit ihrem Wissen bereichert.


Welche Unterstützung benötigen wir dafür? 

Der Wiederaufbau der Schule in Namdo ist vom Schweizer Schulverein Lo-Manthang umsichtig geplant worden. Die notwendigen Baupläne bestehen, das benötigte Material ist definiert und die nepalesischen Handwerker stehen bereit. Was noch ansteht ist die vollständige Finanzierung der Materialbeschaffung sowie der Arbeit vor Ort. Hier setzt mein Projekt an: mit den anvisierten 3500.- Franken sollen zwei Schulzimmer mit Tischen, Bänken und Tafeln ausgestattet werden. Hilf mit! Ich bedanke mich herzlichst für jede Spende.

Weitere Informationen zum Schulverein findest Du hier.

Projektziel

122 %
42Spender
- Tage verbleibend
4'260 CHF von CHF 3'500 erreicht

Projekt von

Schulverein Lo-Manthang

Fiona Pfister

Mein Name ist Fiona Pfister und ich gehe in Thun ins Gymnasium. In meiner Freizeit bin ich gerne mit Freundinnen und Freunden zusammen und bewege mich gerne draussen, entweder am Kletterfels, auf dem Fussballplatz oder mit meinem Hund auf einer Inline Skating Strecke. Daneben spiele ich Gitarre und engagiere mich seit einigen Jahren für den Schulverein Lo-Manthang, sowie für mein Patenkind, das in Nepal zur Schule geht.


Gegenleistungen