Hauptpartner: GALENICA

Ein TukTuk für Mulugeta und seine Familie

Ich möchte Mulugeta mit diesem Projekt unterstützen, wieder selbständig für sich und seine Familie sorgen zu können.

Vor ca. 9 Jahren habe ich Mulugeta auf einer Reise in Lalibela kennengelernt.  Wir haben uns gut verstanden und es entstand eine Brieffreundschaft. Ein Jahr später hat er mir beiläufig geschrieben, dass er die Schule nun verlässt, um ganztags zu Arbeiten. Bisher war die Schule halbtags und die andere Tageshälfte hat er gearbeitet. Da er Geld zum Leben brauchte war für ihn die logische Konsequenz, die Schule zu verlassen.
Daraufhin habe ich ihm angeboten seine Ausbildung zu finanzieren. Er war ein guter Schüler und sein Wunsch war es, am College eine Tourismusausbildung zu absolvieren.
Da Lalibela mit seinen dreizehn Steinkirchen zum UNESCO Welterbe gehört (https://de.wikipedia.org/wiki/Lalibela) fand ich die Ausbildung sinnvoll und habe eingewilligt, auch diese zu finanzieren.
Vor 4 Jahren hat er diese Ausbildung abgeschlossen, war von da an unabhängig und konnte sogar seine Familie unterstützen.

Seit Corona gibt es in Lalibela keinen Tourismus mehr wodurch er sein Einkommen von heute auf morgen verloren hat.

In der Zeit bis August hat zudem die schlimmste Heuschreckenplage seit 25 Jahren das Horn von Afrika heimgesucht, und die Ernte seiner Familie vernichtet.

Dass der Konflikt in Tigray nur 400 km entfernt stattfand hat ebenfalls nicht zu einer Verbesserung der Situation geführt.

Da Mulugeta aus einer ländlichen Bauernfamilie kommt, kann er in Lalibela nicht auf ein Netzwerk zählen, dass ihn unterstützt, um eine neue Arbeit zu finden. Ohne dieses Netzwerk ist es bei der momentanen Arbeitslosigkeit fast aussichtslos eine Arbeit zu finden. Er hat allerdings einen Führerschein und nach wie vor werden Waren und Personen transportiert. Er ist der Meinung, dass er mit einem eigenen Tuk-Tuk, dem gängigen Transportmittel der Region, ein sicheres Einkommen für sich und seine Familie generieren kann.

Ich habe Mulugeta deshalb vorgeschlagen ein Crowdfunding Projekt zu starten, um die geschätzten 6600.- Fr, die für den Kauf eines Tuk-Tuk nötig sind, aufzutreiben.

Wem kommt die Aktion zugute?

Die Aktion kommt hauptsächlich Mulugeta, aber natürlich indirekt auch seinem Umfeld und vor allem seiner Familie zugute.
Er beschreibt es mit eigenen Worten so:

My name is Mulugeta Agazie, young adult at the age of 24 and I am originally in the town called Lalibela. Lalibela is counted as one of the world tourist attraction sites and I was working as a tour guide in this area and I have been trying to manage the basic needs of the family that lives in the shire. But tourism is not a stable occupation as it depends on season, peace, and stability. Hence the actual crisis of covid19 totally destroyed the tourism industry in this surrounding area. It became beyond our ability to survive this dire situation and I then planned to establish mini business. The tourism industry will need two years or more to recover from the actual crisis and my family will never get the resistance against the challenge and that forced me to ask the attention and attentiveness of humanitarian people throughout the globe. I do have a family that lives in the shire, I belong in a peasant family. But the locust happened in this area destroyed all the crops, vegetables and anything through its way and majorities are suffering the worst incident ever. My family is also part of these epic incident, so they are seeking help from me. Establishing the tuk-tuk business will save the family existence and it will help me to survive until this pandemic ends. I am asking to consider the actual challenge here and to get your friendly and humanity attention and attentiveness.

The idea is to buy one tuk-tuk and to provide public transport in the town of Lalibela and in this surrounding area. So, every single encouragement from you will be useful to purchase the tuk-tuk and to get into action and please do not hesitate to help anything.


Nachhaltige Wirkung

Das Tuk-Tuk ist ein gängiges Fortbewegungsmittel in Äthiopien. Sowohl in der Produktion im Unterhalt wie auch im Verbrauch ist es im Vergleich mit einem Auto viel genügsamer, kann dieses aber wunderbar ersetzen. Bei den schwierigen Strassenbedingungen bietet es dank seiner Leichtigkeit sogar einen Komfortvorteil. Das Fahrzeug ist somit einerseits nachhaltig, weil es in der Herstellung nicht viele Ressourcen verbraucht, und andererseits, da es eine sehr lange Lebensdauer hat.
Trotzdem ermöglicht ein Tuk-Tuk die mobile Fortbewegung für die lokale Bevölkerung und deren lokalen Marktumschlag.
Auch wenn Mulugeta wieder im Tourismus arbeitet, kann und wird das Tuk-Tuk weiterverwendet.


Welche Unterstützung benötigen wir dafür?

Mulugeta schätzt, dass er mit 6600.- Fr. ein Tuk-Tuk kaufen kann, um Menschen oder auch Waren von A nach B zu bringen.

Bitte unterstützt mein Projekt und somit Mulugeta, dass er wieder ein Einkommen hat und seine Familie ernähren kann.

Herzlichen Dank

Projektziel

94 %
39Spender
- Tage verbleibend
6'210 CHF von CHF 6'600 erreicht

Projekt von

Bruttel

Daniel

Ich war 2011/2012 im Rahmen meines Zivildiensteinsatzes während 3 Monaten für Addis Guzo (https://addisguzo.com/) tätig. Danach bin ich noch weitere 3 Monate im Land herumgereist und habe Mulugeta kennengelernt. Seit ich zurück bin unterhalte ich Brieffreundschafent mit Mulugeta und weiteren Bekanntschaften aus dieser Zeit. Daneben halte ich mich natürlich immer noch über die Aktivitäten von Addis Guzo auf dem Laufenden. Da ich mein bruchstückhaftes Amharisch nicht umsonst gelernt haben will, möchte ich bald mal wieder hin, vielleicht kann mich Mulugeta dann schon im TukTuk rumfahren.


Gegenleistungen